"Historische Schlosskirche Jahnishausen" e.V.
 

 

 

Konzerte 2015

  Jahnishausen 2015

 

So. 10. Mai, 16.00 Uhr
Parnaso - Ensemble Leipzig
Konzertante Aufführung der Madrigalkomödie
"L' Amfiparnaso"
von Oracio Vecchi

 

So. 28. Juni, 16.00 Uhr
„Violin transalpin“
Ulla Bundies
(Violine, Hannover)
Christoph Lehmann (Cembalo u. Orgel, Düsseldorf)
Werke italienischer und österreichischer Meister
Renate Preuß liest dazu im Wechsel aus ihrem neuen Buch "Gondelgeflüster"

 

So. 16. Aug., 16.00 Uhr
Sonny and Friends (Berlin)
Jazz und Classic unter dem Motto
"Das, was wir leben"

 

So. 20. Sept., 16.00 Uhr
Händels Italienreise
Trompete, Orgel und Gesang mit Brieftexten von Händel und seiner
Geliebten in Deutschland

 

Do. 24. Dez., 22.00 Uhr
Heiligabendandacht

 

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So. 10. Mai, 16.00 Uhr
Parnaso - Ensemble Leipzig
Konzertante Aufführung der Madrigalkomödie
"L' Amfiparnaso" von Oracio Vecchi
Informationen unter:

http://www.matthias-otto.com

Quelle: http://www.matthias-otto.com


So. 28. Juni, 16.00 Uhr
„Violin transalpin“
Ulla Bundies (Violine, Hannover)
Christoph Lehmann (Cembalo u. Orgel, Düsseldorf)
Werke italienischer und österreichischer Meister
Renate Preuß (Autorin, Riesa)
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Informationen unter:

http://www.renatepreuss.com

 

Ulla Bundes und Christoph Lehmann

Die Violine trat in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus ihrer Rolle als Ensembleinstrument heraus. Die Komponisten entdeckten immer mehr ihr virtuoses Potential und begannen, auch für dieses Instrument wunderbare solistische Kompositionen zu erfinden. Dies geschah zunächst vor allem in Italien.

Unter Kaiser Leopold von Habsburg, der ganz gegen seine Absicht in politische Ämter gedrängt und viel eher den schönen Künsten zugetan war, entstand in Österreich eine reiche musikalische Kulturlandschaft. Die Wiener Hofkapelle erblühte zu besonderer Bedeutung. Italienische Musiker waren hier immer willkommen, und die Kollegen aus Österreich reisten gern über die Alpen, um in Italien zu lernen und Anregungen in die Heimat zu mitzunehmen.

Noch ein anderes Zentrum der leidenschaftlichen Musikpflege gab es damals in Österreich unter der Ägide des Erzbischofs von Olmütz in Kremsier. Kaiser Leopold pflegte mehrmals im Jahr nach Kremsier zu reisen, um sich auch diesen musikalischen Reichtum nicht entgehen zu lassen. Die Partituren stammten von so kompetenten Tonsetzern wie Muffat und Biber.

Das Konzertprogramm „Violin transalpin“ bietet Beispiele aus dieser Zeit, die beiderseits der Alpen entstanden sind. Sie werden ergänzt durch venezianische Impressionen aus dem neuen Buch "Gondelgeflüster" von Renate Preuß, gelesen von der Autorin.

Ulla Bundies (Violine) und Christoph Lehmann (Orgel & Cembalo) treten mit diesem Programm erstmals als Duo auf, doch musikalische Weggefährten sind sie seit bald 37 Jahren. Vor allem im Orchester „Das kleine Konzert“ haben sie miteinander musiziert und waren an über 30 CDs, vielen Rundfunkproduktionen und Konzerten beteiligt. Auch eine geografische Komponente verbindet beide: sie wurde in Südafrika geboren, er erlebte dort seine Jugend.

 

Ulla Bundies (Hemmingen)
studierte in Hannover bei Barbara Koerppen, ist Mitglied von Musica Alta Ripa und Konzertmeisterin des Orchesters „Das kleine Konzert“ unter Hermann Max. Weitere musikalische Partner/innen sind unter anderen Christine Schornsheim, Konrad Junghänel, Frieder Bernius und Peter Neumann.
Seit einigen Jahren konzertiert sie regelmässig als Solistin in Japan und ist seit Sommer 2010 künstlerische Beraterin des Telemann Chamber Orchestra in Osaka. Ihre Partnerschaft mit dem Cembalisten und Hammerflügelspieler Taiji Takata ist jetzt auf CD zu erleben: die Aufnahme der 6 Sonaten für Violine und obligates Cembalo von J. S. Bach, erschienen beim japanischen Label Nami, ist auch bei „Raumklang“ herausgekommen.

Christoph Lehmann (Düsseldorf)
studierte Kirchenmusik in Berlin und Cembalo bei Hugo Ruf in Köln. Er war 12 Jahre Kantor in Düsseldorf und musiziert seit 1985 freischaffend, vornehmlich als Continuoist in mehreren bekannten und einigen weniger bekannten Ensembles für alte Musik. Er freut sich an alten Manuskripten, tritt als Urtextfanatiker gern als Verteidiger längst verstorbener Komponisten auf und leidet unter schlechter Computer-Notengraphik. Er investiert Zeit in einen Verlag für kirchliche Medien und wundert sich, dass einige seiner Melodien aus alten Zeiten immer noch gesungen werden.

 

Quelle: http://www.renatepreuss.comRenate Preuß

Seit über sechzig Jahren hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Riesa, wo sie am 10. September 1947 geboren wurde. Deshalb ist ihre literarische Tätigkeit auch sehr eng mit dem sächsischen Raum, seinen kulturellen, sozialen und auch wirtschaftlichen Traditionen verbunden. Aber auch ihre Tätigkeit als Patientenbibliothekarin im Klinikum Riesa beeinflusste die Inhalte ihrer Prosaarbeiten stark. Seit 1993 sind fünfzehn Bücher von ihr erschienen. Zahlreiche Lesungen führten sie durch die gesamte Bundesrepublik. Besonders als „vorlesende“ Autorin hat sie über Jahre eine treue Leserschar gewonnen. Sehr erfolgreich waren die Bücher, die sich den Themen Alzheimer Demenz, Weihnachten, Katzen, Angst und Brauchtum in sächsischen Familien zuwandten. 1996 wurde sie mit dem Deutschen Umweltpreis des Bundes für Umwelt und Natur ausgezeichnet. Von der Stadt Riesa wurde ihr 2002 der Riesaer Riese im Bereich Kultur überreicht.
(Quelle: http://www.riesa.de)

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So. 16. August, 16.00 Uhr
Sonny and Friends
Berlin
Jazz und Classic unter dem Motto "Das, was wir leben"
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Informationen unter:

https://myspace.com/sonnyandfriends

http://www.agentur-band-live.de/sonny-and-friends/

Quelle: https://myspace.com/sonnyandfriends

Jazz is what we are living for -das ist das Motto der Jazz- and Swing-Formation Sonny and Friends. 2010 fanden sie sich zusammen, um als Freunde gemein­sam zu musizieren. Die Musiker spielten und sangen zuvor in bekannten Formationen wie: Modern Soul Band, der Gruppen Transit und Lift, im Begleitorchester Gisela Mays und verschiedenen Jazzformationen des Landes. Alle absolvierten ein Hochschulstudium und haben nun zu ihrem ganz eigenen gemeinsamen Stil gefunden.
Ihr Programm ist eine niveauvolle und abwechslungsreiche Mischung aus Jazz-Klassikern, einem Mainstream unverwechselbarer Art; dezenter und entspannter Sound, der durch die Soli der Instrumente - Piano, Saxophon und den geschickten Einsatz der Solistin Sonny zu einer musikalischen Reise wird. Mit authentischen Arrangements und hervorragenden Sounds versteht sich die Band darauf, ihr Publikum zu begeistern. Die Musik klingt frisch, geht leicht ins Ohr und ist durchaus auch tanzbar, dazu überträgt sich die Spielfreude der Musiker auf das Publikum. Sonny and Friends spielte erfolgreich auf Jazzfestivals, Messen, Stadtfesten und privaten Konzerten, sind auch gern gesehene Musiker bei Brunch- und Dinner-Veranstaltungen- eben:
Jazz is what they are living for.

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So. 20. September, 16.00 Uhr
Händels Italienreise
Trompete, Orgel und Gesang mit Brieftexten von Händel und seiner Geliebten in Deutschland
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Informationen unter:

http://www.barocktrompeter.de/programm_italienreise.php

Quelle: http://www.barocktrompeter.de/programm_italienreise.php

Triokonzert (Musiktheater)

In Kostümen der Barockzeit und mit viel Humor zeigen die drei ihren Zuhörer einen ganz anderen als den gewohnten "Londoner" Händel und haben damit viel Erfolg. Die Freude an dem Konzert überträgt sich schnell auf das Publikum.

Werke von Alessandro Marcello, Georg Friedrich Händel, Alessandro Scarlatti, Antonio Vivaldi u.a.

Sopran: Cornelia Zerm oder Sylvia Tazberik
Orgel: Arno Schneider oder Andreas Kaiser
Piccolotrompete: Hannes Maczey

Hannes Maczey, Piccolotrompete, Barocktrompete, Trompete und Flügelhorn, Gründer und Leiter des Ensembles erblickte 1963 in Berlin das Licht der Welt. Er setzt die Tradition seiner Vorfahren fort: Peter Heinrich Georg Nüß (1815-1886) war Dirigent in Hamburg. Der Cellist Karl Friedrich Kupfer (1835-1886) spielte mit Brahms Kammermusik und wirkte bei dessen Uraufführung des Oktetts mit. Der Turmbläser Wiemann trompetete beim großen Brand in Hamburg im Mai 1842.
Hannes Maczey spielt seit seinem 9. Lebensjahr Trompete, war mit 16 Preisträger des Kammermusikwettbewerbs der Berliner Schulen, absolvierte Meisterkurse u.a. bei Malte Burba, Otto Sauter und Allen Vizzutti. Er ist seit 1985 als freischaffender Künstler bei LP / CD Produktionen sowie bei Konzerten, Musiktheatern und Filmmusiken tätig. Dabei arbeitet er u.a. mit dem „Grips“ Theater Berlin, dem „Theater am Kurfürstendamm“ und „Ballet, Classic & Entertainment“ zusammen. Für die Jazzformation Babelfisch hat er auch komponiert. Seine Konzerttätigkeit führte ihn u.a. nach England, Spanien, Schweiz, Österreich, USA, Estland, und Russland. Mehrfach im Jahr ist er auf Tourneen in Deutschland.

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